Product Development

hasDefintion of Done (generic)

 

1. Elicit System Functions and Features

–Define Context & Scope (Intended use, environments, markets)

–Stakeholders & Needs, external interfaces

–Quality Attributes, System Use Cases

2.Model a coarse System Architecture/Concept incl. test and production systems (Multiple options maybe necessary)

–Output: Components and interfaces

3.Determine maturity of concepts, components and interfaces by gatherings K-Gaps (unknown concepts, open decisions, missing knowledge, problems, issues)

–Consequences/Risks (relative Estimation by PO & System Team)

–Effort (Estimation by Product Team)

4.Plan, build & test samples (concepts, simulations, prototypes, etc.) to close K-Gaps by making decisions

–Also plan dependencies to suppliers and milestones

–Output: Specifications, Verification plans & reports

5.Refine to suitable Team Goals that fit into iterations (within the Backlog Refinement Meeting)

6.Release when the ratio of risks & K-Gaps vs. value & chances is low enough.

Das P4-Dev-Framework gibt es in zwei Ausprägungen. Beide Ausprägungen verwenden iterativ-inkrementelle Methoden und zeitlich stabile Teams:

  1. In seiner Minimalform beschreibt P4-Dev die minimal nötigen Entwicklungstätigkeiten, ohne externe Vorgaben.
  2. In der prozessorientierten Form beschreibt P4-Dev die nötigen Entwicklungstätigkeiten, um den Prozessanforderungen regulierter Prozess zu genügen. Dabei sind die Prozessaktivitäten in das iterativ-inkrmentelle Vorgehensmodell integriert, so dass sie von den Akteuren zum optimalen Zeitpunkt ausgeführt werden. Die Darstellung der Abfolge innerhalb der Prozessbereiche mit ihren Einzelaktivitäten geht dadurch verloren. Die Verbindung der Prozessbereiche mit dem Arbeitsprozess erfolgt über das Conformity-Mapping. Zur Übersicht haben wir im unteren Kapitel eine Übersicht erstellt.

Iterativ-inkrementeller Arbeitsprozess

Die Beschreibung einer Produktentwicklung erfolgt hier in stark vereinfachter Form.

Zeitpunkt Normal      zusätzlich, wenn reguliert
Start der Entwicklung 1. Systemfunktionen und -merkmale ermitteln

  • Ableitung und Anpassung des Entwicklungsprozesses
  • Initiale Gefährdungsanalyse
  • Ermittlung der Sicherheitsanforderungen
2. Eine grobe Systemarchitektur & ein grobes Systemkonzept modellieren, einschließlich Test- und Produktionssystemen (möglicherweise sind mehrere Optionen erforderlich)

  • Ergebnis: Komponenten und Schnittstellen
  • Zuordnung der Sicherheitsfunktionen auf Module
  • Risikoanalyse über Architektur und Schnittstellen
3. Ermittlung des Reifegrades von Konzepten, Module und Schnittstellen durch Erfassung von K-Gaps (unbekannte Konzepte, offene Entscheidungen, fehlendes Wissen, Probleme, Fragestellungen)

  • Konsequenzen/Risiken (relative Einschätzung durch PO & Systemteam)
  • Aufwand (Einschätzung durch Produktteam)
  • Risikoanalyse der Module
  • Verifikations- und Validierungsplanung (insbesondere für kritische Funktionen und Module)
Jeden Cycle 4. Planen, erstellen und testen der “Samples” (Konzepte, Simulationen, Prototypen usw.), um K-Gaps durch Entscheidungen zu schließen

  • Planen der Abhängigkeiten zu Lieferanten und Meilensteine
  • Planung und Durchführung der Integration und Integrationstests
  • Ergebnis: Spezifikationen, Verifizierungspläne und Berichte
  • Planung der Qualitätssicherung bei Lieferanten
  • Ermittlung des Reifegrads des Systems anhand der Produkt-QA&Cs und K-Gaps
Jede Iteration 5. Verfeinern der Ergebnisse zu geeigneten Teamzielen, die in Iterationen passen (im Rahmen des Backlog-Refinement-Meetings)
  • Dokumentation der Verantwortung und Planung auf Team-Ebene
6. Veröffentlichen, wenn das Verhältnis von Risiken und K-Gaps zu Wert und Chancen niedrig genug ist.
  • Risikobewertung anhand der Liste der verbleibenden Abweichungen

Übersicht der Prozessbereiche des Entwicklungsprozesses

  • Entwicklungsplanung & Konfigurationsmanagement
  • Anforderungsanalyse (inkl. Safety, Security, Usability)
  • Systemarchitektur
  • Systemdesign
  • Moduldesign
  • Modul-Implementierung und Modultest
  • Systemintegration und Integrationstest
  • Systemtest
  • Freigabe und Auslieferung
  • Feedback und Analyse
  • Problemlösung und Informationsmanagement
  • Wartung
  • Außerbetriebnahme