Pressemitteilung zum Marktstart von P4-DevOps

Pressemitteilung

P4-DevOps startet am Markt: Agil entwickeln, normenkonform liefern – effizient in unsicheren Zeiten

Dieburg, 02.02.2026 – Steigende regulatorische Anforderungen, wirtschaftliche Unsicherheit und zunehmender Kostendruck prägen derzeit die Lage vieler Unternehmen. Gleichzeitig sollen Produkte schneller entwickelt, Innovationen vorangetrieben und Fachkräfte entlastet werden. Mit P4-DevOps startet nun eine neue Plattform am Markt, die genau an diesem Spannungsfeld ansetzt: Pragmatisch agile Produktentwicklung und Normenkonformität werden erstmals systematisch zusammengeführt – schlank, verständlich und skalierbar.


Wirtschaftlicher Druck trifft auf wachsende Regulierung

Geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise, fragile Lieferketten und eine zunehmend komplexe Gesetzes- und Normenlandschaft stellen Unternehmen vor widersprüchliche Anforderungen. Einerseits müssen Kosten gesenkt und Effizienz gesteigert werden, andererseits nehmen Vorgaben aus Normen, Audits und regulatorischen Rahmenwerken weiter zu.

In vielen Organisationen hat dies zu über Jahre gewachsenen Prozesslandschaften geführt: umfangreiche Handbücher, redundante Vorgaben und aufwendige Auditvorbereitungen. Das Ergebnis sind hohe indirekte Kosten, Prozessmüdigkeit bei Mitarbeitenden und ein Innovationshemmnis für das Management.


Ein neuer Ansatz: Arbeiten zuerst – Normen systematisch abbilden

P4-DevOps verfolgt einen bewusst anderen Ansatz. Statt Normen zum Ausgangspunkt der Prozessgestaltung zu machen, stellt die Plattform einen schlanken, praxistauglichen Referenzprozess in den Mittelpunkt. Normen wie ISO, Automotive SPICE oder CMMI werden transparent und nachvollziehbar darauf abgebildet.

So entsteht ein Prozess, der im Alltag tatsächlich genutzt werden kann – und gleichzeitig alle relevanten Anforderungen erfüllt.

Der Nutzen ist messbar:

  • Reduzierter Prozess- und Dokumentationsaufwand

  • Deutlich geringere Audit- und Vorbereitungskosten

  • Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender

  • Höhere Akzeptanz und bessere Umsetzung im Arbeitsalltag

Unternehmen berichten von zweistelligen Einsparpotenzialen, insbesondere bei Prozesspflege, internen Abstimmungen und externer Auditunterstützung.


Grundlage für Prozessautomation und KI

Ein weiterer zentraler Aspekt von P4-DevOps ist die strukturelle Klarheit der Prozesse. Erst wenn Prozesse eindeutig, konsistent und schlank beschrieben sind, lassen sie sich sinnvoll automatisieren.

P4-DevOps schafft damit eine wichtige Voraussetzung für:

  • Prozessautomation in Qualitätssicherung, Reporting und Nachweisführung

  • KI-gestützte Unterstützung, etwa bei der Analyse von Normanforderungen, der Pflege von Prozessartefakten oder der Vorbereitung von Audits

  • Skalierbare Governance-Modelle, die auch bei Wachstum oder Reorganisation stabil bleiben

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und steigender Personalkosten gewinnen solche Automatisierungspotenziale zunehmend an strategischer Bedeutung.


Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Viele Unternehmen stehen heute vor der Entscheidung, entweder weiter in immer komplexere Prozessmodelle zu investieren – oder ihre Arbeitsweise grundlegend zu vereinfachen. Die Kombination aus wirtschaftlichem Druck, politischer Unsicherheit und technologischen Fortschritten macht deutlich: Effizienz, Transparenz und Anpassungsfähigkeit sind keine optionalen Ziele mehr.

P4-DevOps versteht sich als Antwort auf diese Entwicklung. Nicht als weiteres Beratungsmodell, sondern als produktbasierte Lösung, die Organisationen langfristig befähigt, Normenkonformität und Agilität miteinander zu verbinden – und dabei Ressourcen zu sparen.


Über P4-DevOps

P4-DevOps ist eine Plattform für agile, schlanke und normenkonforme Produktentwicklung. Sie kombiniert einen praxiserprobten Referenzprozess mit einer systematischen Mapping-Bibliothek für relevante Normen und Standards. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, effizient, audit-sicher und zukunftsfähig zu arbeiten – auch in wirtschaftlich und politisch herausfordernden Zeiten.

Weitere Informationen unter: https://p4-devops.com


Pressekontakt:
Oliver Schönfeld, CEO
E-Mail: info at p4-devops.com
+49 6071 962632

Weiterführende Fragen und Antworten:

1. „Ist P4-DevOps nicht einfach klassische Prozessberatung mit neuem Namen?“

Antwort:
Diese Frage hören wir oft – und sie ist berechtigt. Der entscheidende Unterschied ist, dass wir keine rein individuellen Prozesslandschaften neu modellieren, sondern mit einem vordefinierten Referenzprozess arbeiten. Dieser wird nicht für jeden Kunden neu erfunden, sondern gezielt angepasst und auf relevante Normen „gemappt“.
Klassische Prozessberatung produziert häufig umfangreiche Soll-Modelle. P4-DevOps reduziert bewusst: weniger Varianten, weniger Dokumente, mehr Nutzbarkeit im Alltag.


2. „Warum sollten Unternehmen Ihnen mehr vertrauen als etablierten Zertifizierern oder großen Beratungshäusern?“

Antwort:
Wir ersetzen weder Zertifizierer noch Auditoren. Im Gegenteil: Unser Ansatz erleichtert deren Arbeit, weil Prozesse klarer und konsistenter werden.
Große Beratungshäuser sind häufig auf individuelle Modelle und hohe Projektvolumina ausgerichtet. Unser Fokus liegt auf Standardisierung dort, wo sie sinnvoll ist, und auf Durchführbarkeit im Alltag. Vertrauen entsteht nicht durch Größe, sondern durch belastbare Prozesse, die Audits standhalten.


3. „Können schlanke Prozesse wirklich alle Normanforderungen erfüllen?“

Antwort:
Ja – und genau hier liegt ein verbreitetes Missverständnis. Normen schreiben Ergebnisse und Nachweise vor, nicht die Länge oder Komplexität von Prozessen.
In vielen Organisationen entsteht zusätzliche Komplexität aus Unsicherheit oder historischer Überinterpretation. Durch systematisches Mapping zeigen wir transparent, wo und wie Anforderungen erfüllt sind, ohne zusätzliche Schleifen einzubauen.


4. „Besteht nicht die Gefahr, dass Unternehmen Normen nur noch ‚formal‘ erfüllen?“

Antwort:
Diese Gefahr besteht heute bereits – gerade bei überkomplexen Prozessen. Mitarbeitende folgen dann Checklisten, ohne den Sinn zu verstehen. Oder sie ignorieren Prozesse was häufig zu noch mehr Regulierung führt.
Unser Ansatz kehrt das um: Prozesse werden aus der realen Arbeit abgeleitet. Normenkonformität wird sichtbar gemacht, nicht simuliert. Das erhöht die tatsächliche Wirksamkeit – nicht nur die formale Erfüllung. Wir setzen hier sehr stark auf Automatisierung und den sinnvollen Einsatz von KI.


5. „Welche konkreten Einsparungen können Unternehmen realistisch erwarten?“

Antwort:
Das hängt stark von Größe und Reifegrad ab. Typisch sehen wir Einsparungen in drei Bereichen:

  • weniger Aufwand für Auditvorbereitung 30-80%!

  • geringere Prozesspflege- und Abstimmungskosten 25-50%

  • schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender 20 – 40%

In Summe bewegen sich die Effekte häufig im zweistelligen Prozentbereich der indirekten Entwicklungskosten. Wir messen Effekte gemeinsam mit den Kunden.


6. „Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für so einen Ansatz?“

Antwort:
Weil mehrere Entwicklungen zusammenkommen: steigender wirtschaftlicher Druck, zunehmende Regulierung, Fachkräftemangel und hohe Erwartungen an KI.
Viele Unternehmen erkennen gerade, dass sie nicht noch mehr Prozesse, sondern bessere Prozesse brauchen. Wer heute vereinfacht, schafft sich Spielraum für Automatisierung und Innovation in den nächsten Jahren. Außerdem benötigt KI ebenfalls klare Regeln, sonst führt dies unweigerlich in Chaos.


7. „Was unterscheidet P4-DevOps von agilen Frameworks wie SAFe oder LeSS?“

Antwort:
Diese Frameworks adressieren vor allem Zusammenarbeit und Skalierung. Sie beantworten jedoch nicht die Frage, wie Normen systematisch integriert werden.
P4-DevOps ist kein Ersatz, sondern eine Integration: Wir liefern eine normenkonforme Prozessbasis, auf der agile Arbeitsweisen überhaupt erst stabil betrieben werden können.


8. „Ist das nicht ein Risiko für regulierte Branchen wie Medizintechnik oder Automotive?“

Antwort:
Gerade dort ist Klarheit entscheidend. Regulierungen werden nicht weniger, sondern komplexer.
Unser Ansatz zielt darauf ab, Risiken sichtbar zu machen, statt sie in Dokumenten zu verstecken. Das erhöht Transparenz für Management, Mitarbeitende und Auditoren – und reduziert operative Risiken.


9. „Wie skalierbar ist Ihr Modell – funktioniert das auch in Konzernen?“

Antwort:
Ja, weil wir bewusst auf Standardisierung und Wiederverwendbarkeit setzen. Konzerne profitieren besonders von einem einheitlichen Referenzprozess, der lokal angepasst werden kann, ohne jedes Mal neu interpretiert zu werden.
Das reduziert Reibungsverluste zwischen Standorten, Abteilungen und Projekten. Eine Anpassung des Mappings für konzerneigene Standards und Prozesse ist möglich.


10. „Wo kommt konkret KI ins Spiel – oder ist das nur ein Schlagwort?“

Antwort:
KI ist kein Selbstzweck. Sie wird dort sinnvoll, wo Prozesse klar strukturiert sind.
P4-DevOps schafft die Voraussetzung für KI-gestützte Unterstützung, etwa bei:

  • Analyse von Normanforderungen
  • Pflege von Prozessartefakten
  • Vorbereitung von Audits
  • Anbindung an Planungswerkzeuge (z.B. Jira)

Ohne saubere Prozesse bleibt KI ein teures Experiment. Wir setzen bewusst einen Schritt davor an.


11. „Was passiert, wenn sich Normen ändern?“

Antwort:
Normen ändern sich regelmäßig. Durch das Mapping-Prinzip können Anpassungen gezielt vorgenommen werden, ohne den gesamten Prozess neu zu beschreiben.
Das reduziert langfristig den Pflegeaufwand erheblich und erhöht die Reaktionsfähigkeit. Durch die bewusste Trennung von Normanforderungen vom Arbeitsprozess werden Normänderungen teilweise ausschließlich im Mapping abgefangen, ohne Änderungen am Arbetsprozess. Dies erzeugt eine größere Stabilität der Arbeitsprozesse für die durchführenden Mitarbeiter.


12. „Wie reagieren Mitarbeitende auf diesen Ansatz?“

Antwort:
In der Regel positiv – gerade, weil Prozesse stabiler, verständlicher und kürzer werden. Entscheidungen, wie sich Normen auf den Arbeisprozess auswirken werden vom (Prozess-)Management innerhalb des Mappings getroffen. Für die, den Arbeitsprozess durchführenden Mitarbeiter entsteht dadurch mehr Klarheit und weniger Unsicherheit. 
Prozessmüdigkeit entsteht selten durch Regeln an sich, sondern durch Unklarheit und Überforderung. Wenn Prozesse helfen statt hindern, steigt die Akzeptanz deutlich.