In jeder Produktentwicklung gibt es Design-Entscheidungen, die das ganze Konzept zum Fliegen bringen oder es unmöglich machen. Diese haben naturgemäß den größten (Risiko-)Einfluß und sollten damit auch zuerst getroffen werden.
Der Entscheidungsbaum oder „Decision Tree“ beantwortet die Frage nach der Wichtigkeit und des Einflusses von Knowledge-Gaps, und damit die der Reihenfolge der Bearbeitung und Lösung in Richtung einer Design-Entscheidung. Dafür ist es nötig „vorranginge“ und nachfolgende Knowledge-Gaps zu identifizieren und in eine Reihenfolge von abhängigen Entscheidungen zu bringen.
Durch die Priorisierung der Bearbeitung von Knowledge-Gaps nach ihrem Einfluss, läßt sich das Gesamtrisiko einer Produktentwicklung am schnellsten reduzieren. Damit lässt sich die Aussicht auf Erfolg erhöhen oder das Vorhaben frühest möglich abbrechen, um die genutzten Teams und Ressourcen wertschöpfender einzusetzen. Die Nutzung eines Decision Tree ist aktives Risikomanagement.
