Das P4-Dev-Framework gibt es in zwei Ausprägungen. Beide Ausprägungen verwenden iterativ-inkrementelle Methoden und zeitlich stabile Teams:
- In seiner Minimalform beschreibt P4-Dev die minimal nötigen Entwicklungstätigkeiten, ohne externe Vorgaben.
- In der prozessorientierten Form beschreibt P4-Dev die nötigen Entwicklungstätigkeiten, um den Prozessanforderungen regulierter Prozess zu genügen. Dabei sind die Prozessaktivitäten in das iterativ-inkrmentelle Vorgehensmodell integriert, so dass sie von den Akteuren zum optimalen Zeitpunkt ausgeführt werden. Die Darstellung der Abfolge der „Prozessthemen“ mit ihren Einzelaktivitäten geht dadurch verloren. Die Verbindung der Prozessthemen mit dem Arbeitsprozess erfolgt über das Conformity-Mapping. Zur Übersicht haben wir im unteren Kapitel eine Übersicht erstellt.
Iterativ-inkrementeller Arbeitsprozess
Die Beschreibung einer Produktentwicklung erfolgt hier in stark vereinfachter Form.
| Zeitpunkt | Normal | zusätzlich, wenn reguliert |
| Start der Entwicklung | 1. Systemfunktionen und -merkmale ermitteln
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2. Eine grobe Systemarchitektur & ein grobes Systemkonzept modellieren, einschließlich Test- und Produktionssystemen (möglicherweise sind mehrere Optionen erforderlich)
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3. Ermittlung des Reifegrades von Konzepten, Module und Schnittstellen durch Erfassung von K-Gaps (unbekannte Konzepte, offene Entscheidungen, fehlendes Wissen, Probleme, Fragestellungen)
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| Jeden Cycle | 4. Planen, erstellen und testen der „Samples“ (Konzepte, Simulationen, Prototypen usw.), um K-Gaps durch Entscheidungen zu schließen
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| Jede Iteration | 5. Verfeinern der Ergebnisse zu geeigneten Teamzielen, die in Iterationen passen (im Rahmen des Backlog-Refinement-Meetings) |
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| 6. Veröffentlichen, wenn das Verhältnis von Risiken und K-Gaps zu Wert und Chancen niedrig genug ist. |
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Übersicht der Prozessthemen
tbd