Team-DoD (Definition-of-Done)

ist einTeam-Artefakt
schränkt einTeam-Backlog-Item
wird erstellt vonTeam-Scrum-Master
wird bearbeitet währendTeam-Retrospektive

Das Team, der Team-Product-Owner und die Stakeholder müssen sich darauf einigen was es bedeutet, wenn ein Backlog-Eintrag oder ein Ergebnis als „Done“ bezeichnet wird. Obwohl sich dies erheblich von Team zu Team unterscheiden kann, müssen alle Team-Mitglieder ein gemeinsames Verständnis davon haben, wann Arbeit erledigt ist, um Transparenz zu gewährleisten. Dies erfolgt durch die Definition-of-Done des jeweiligen Teams, Clusters bzw. der Organisation.

Die DoD ist das Qualitätsversprechen des Teams

Die DoD leitet das Working-Team auch bei der Entscheidung, wie viele Team-Backlog-Einträge es während des Team-Planning in das Iteration-Backlog ziehen kann. Der Zweck jeder Iteration ist es, inspizierbare Ergebnisse, verwendbares Wissen oder potenziell auslieferbare Funktionalität innerhalb eines System-Inkrements zu liefern, die der aktuellen Definition-of-Done entsprechen. Working-Teams liefern in jeder Iteration ein Inkrement an Ergebnissen, Wissen und/oder Systemfunktionalität. Dieses Inkrement ist vollständig verwendbar, so dass der Team-Product-Owner sich jederzeit dazu entscheiden kann, es zu freizugeben.

Wenn die Definition-of-Done für ein Team Teil von Konventionen, Standards oder Richtlinien des Clusters oder der Organisation ist, müssen alle Teams diese Cluster-DoD als Minimalziel befolgen. Wenn „Done“ für ein Team nicht Teil der Konvention des Clusters oder der Organisation ist, muss das Team eine für die Team-Ergebnisse geeignete Definition-of-Done formulieren. Wenn es mehrere Teams gibt, die am selben System arbeiten, müssen alle Teams gemeinsam eine Definition-of-Done erstellen. Jedes System-Inkrement ist additiv zu allen früheren Inkrementen und gründlich getestet, um sicherzustellen, dass alle Inkremente gemeinsam funktionieren. Von reiferen Teams wird erwartet, dass sie ihre jeweilige Definition-of-Done geeignet anpassen, um strengere Kriterien für eine höhere Qualität sicherzustellen. Neue Einträge in der Definition-of-Done können dazu führen, dass noch zu erledigende Arbeit in früheren „Done“ System-Inkrementen aufgedeckt wird.

Jedes einzelne Ergebnis, Produkt oder System sollte eine Definition-of-Done haben, die den Standard für jegliche daran durchgeführte Arbeit darstellt.

Die Definition-of-Done entspricht daher in ihrem Wesen, den Prozessbeschreibungen und „Standard-Operation-Procedures“ einer klassischen Organisation, allerdings in einer starkt kondensierten Form.

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