P4-Ops

P4-Ops beschreibt den Betrieb (Operations) einer Organisation. Es ist in folgende Bereiche unterteilt: Produktmanagement, Vertrieb und Marketing Supply-Chain (Einkauf, Produktion, Versand) Anwendungstechnik,  Service, Support/Hotline, Schulungsabteilung Die Infrastrukturdienste (IT, Personal, Buchhaltung und Site-Management) werden mit den Clustern und Teams der Produktentwicklung geteilt.   Für Organisationen ohne Produktentwicklung ist das P4-Ops-Framework alleine ausreichend. In Kombination mit dem…

Portfolio-Architekt (PFA)

Der Portfolio-Architekt hat mit der Cluster-System-Engineer-Gruppe auf der Portfolio- und Organisationsebene die Verantwortung für die Technologie- und Architekturseite des gesamten Produktentwicklungsprozesses. Der Portfolio-Architekt bildet mit dem Portfolio-Owner und dem Organisation-Scrum-Master das Management der gesamten Organisation.   Zusammen mit dem Portfolio-Architekt hat die Cluster-System-Engineer-Gruppe folgende Aufgaben: Erstellung und Pflege der gemeinsamen Architekturen innerhalb des System-Portfolios für…

Portfolio-Backlog, Portfolio-Cycle-Backlog und Portfolio-Kanban

Die oberste Ebene der Backlogs des P4-Frameworks, die Portfolio- und Organisationsebene, beschreibt alle zu entwickelden Applikationen und Marktvarianten der Systeme und Produkte der gesamten Organisation. Jede dieser Varianten wird durch einen Satz von System-Anforderungen (Feature Set) beschrieben. Auf diese Weise sind die zu entwickelnden Applikationen, Systeme und Produkte (= Portfolio-Backlog-Elemente) sowohl bezüglich des Nutzens, als…

Portfolio-Owner (PFO)

Der Portfolio-Owner ist der Product Owner der Organisation. Er hat zusammen mit der Cluster-Product-Owner-Gruppe (CPOG) auf der Portfolio- bzw.  Organisationsebene die Gesamtverantwortung für die Markt- und Geschäftsseite des Produktentwicklungsprozesses. (Eine allgemeine Beschreibung des Product-Owner-Rolle befindet sich hier …) Der Portfolio-Owner bildet mit dem Portfolio-Architekt und dem Organisation-Scrum-Master den Managementkreis der Organisation. Der Portfolio-Owner hat, zusammen…

Produktentwicklung

Das P4-Dev-Framework gibt es in zwei Ausprägungen. Beide Ausprägungen verwenden iterativ-inkrementelle Methoden und zeitlich stabile Teams: In seiner Minimalform beschreibt P4-Dev die minimal nötigen Entwicklungstätigkeiten, ohne externe Vorgaben. In der prozessorientierten Form beschreibt P4-Dev die nötigen Entwicklungstätigkeiten, um den Prozessanforderungen regulierter Prozess zu genügen. Dabei sind die Prozessaktivitäten in das iterativ-inkrmentelle Vorgehensmodell integriert, so dass…

Produktvision / Business Case

Die Produktvision beschreibt in kompakter Form … den bestimmungsgemäßen Gebrauch, für welche Anwender/Nutzer, in welchen Märkten das Produkt bestimmt ist, welche die grundlegenden Anforderungen und Normen sind, welche Hauptfunktionen das Produkt erfüllt, wie sich das Produkt in Anwendungskontext einfügt und welche Schnittstellen es zu umgebenden Systemen besitzt. Dazu gibt es verschiedene Arten von Vorlagen, die…

Prozessmanagement

Prozessmanagement ist die Kette von Aktivitäten, die sich um die Planung, Definition, und Verbesserung von Prozessen und Abläufen für die gesamte Organisation kümmert.

System-Anforderungen & Funktionen

Systeme werden auf der obersten Ebene durch System-Anforderungen und Funktionen (Features) beschrieben. Anforderungen beschreiben dabei ausschließlich Fähigkeiten oder Eigenschaften im „Problemraum“, sind also noch losgelöst von konkreten System-Lösungen. Der Lösungsraum wird aber bereits durch die Quality Attributes & Constraints eingeschränkt. Schnittstellen zu Nachbarsystemen im Umfeld sowie deren Eigenschaften werden hier ebenfalls spezifiziert. Hierfür wird ein…

System-Inkrement

System-Inkremente sind Teil- oder Vollintegrationen von Systemversionen, die durch interne oder externe Tests, sowie durch Nutzer- und/oder Markttests verifiziert werden. System-Inkremente werden meist von den Applikationsteams des Clustes erzeugt d.h. durch die Integration von Teilergebnissen der verschiedenen Teams eines Clusters (Modul- und Plattformteams, sowie Feature-Teams). Für das System-Inkrement hat P4 die Arten und Definitionen von…

Team-Improvement-Backlog

Das Improvement-Backlog beschreibt den Vorrat an Verbesserungen und wird von der entsprechenden Einheit, selbst-organisiert, in die Arbeitsplanung integriert. Eine Regel, die beschreibt, wie viel Arbeitsaufwand für Verbesserungen investiert wird (z.B. 10-20%), hilft die Planbarkeit und Vorhersagbarkeit von anderen Backlog-Einträgen hoch zu halten. Das Improvement-Backlog ist das Planungs- und Strukturierungswerkzeug des Scrum-Masters. Improvement-Backlogs gibt es auf…