Organisations-DoD

Die Teams aller Cluster der Organisation, die Cluster-System-Engineer-Gruppe, die Cluster-Product-Owner-Gruppe und die Stakeholder müssen verstehen was es bedeutet, wenn ein Backlog-Eintrag oder ein Ergebnis als „Done“ bezeichnet wird. Obwohl sich die Cluster-DoDs erheblich von Cluster zu Cluster unterscheiden können, gibt es nur eine DoD auf Portfolio-Ebene für die gesamte Organisation. Alle müssen ein gemeinsames Verständnis…

Organisations-Improvement-Backlog

Das Improvement-Backlog beschreibt den Vorrat an Verbesserungen und wird von der entsprechenden Einheit, selbst-organisiert, in die Arbeitsplanung integriert. Eine Regel, die beschreibt, wie viel Arbeitsaufwand für Verbesserungen investiert wird (z.B. 10-20%), hilft die Planbarkeit und Vorhersagbarkeit von anderen Backlog-Einträgen hoch zu halten. Das Improvement-Backlog ist das Planungs- und Strukturierungswerkzeug des Scrum-Masters. Improvement-Backlogs gibt es auf…

Organisations-Mission

Inhalt einer Mission Die Mission deckt die Verantwortungsbereiche (das Was) und die Kultur und Verhaltensstandards (das Wie) ab. Die Mission klärt folgende Punkte: Wie sieht unser Selbstverständnis aus. Was ist der Sinn (Purpose) des Teams. Wie verortet sich das Team innerhalb des Clusters und der Organisation. Welche Verantwortung trägt das Team und sein PO (Produkte,…

Portfolio-Backlog-Item (PFBI)

Portfolio-Backlog-Items (PFBI) sind die einzelnen Elemente (Backlog-Items) des Portfolio-Backlogs und beschreiben Arbeiten für die ganze Organisation. Von der Größe her ist ein PFB zu Beginn nicht beschränkt. Es muss aber vor der Einplanung im Portfolio-Planning, d.h. vor dem Ziehen in das Portfolio-Cycle-Backlog, in mehrere, in einem Portfolio-Cycle leistbare Einzelelemente, aufgeteilt werden. Dies geschieht normalerweise in…

Portfolio-Backlog, Portfolio-Cycle-Backlog und Portfolio-Kanban

Die oberste Ebene der Backlogs des P4-Frameworks, die Portfolio- und Organisationsebene, beschreibt alle zu entwickelden Applikationen und Marktvarianten der Systeme und Produkte der gesamten Organisation. Jede dieser Varianten wird durch einen Satz von System-Anforderungen (Feature Set) beschrieben. Auf diese Weise sind die zu entwickelnden Applikationen, Systeme und Produkte (= Portfolio-Backlog-Elemente) sowohl bezüglich des Nutzens, als…

Produkte, Applikationen und Marktvarianten

Das Portfolio-Backlog auf Organisationsebene, der oberste Ebene der Backlogs, enthält Systeme, Produkte und technische Produktvarianten, sowie Produktvarianten für spezielle Märkte. Jede dieser Produktvarianten wird durch einen Satz von System-Anforderungen (Feature Set) beschrieben. Auf diese Weise sind die Produktvarianten sowohl bezüglich des Nutzens, als auch bezüglich des zu investierenden Aufwands gegeneinander abschätzbar. Hierfür wird im P4-Framework…

Produktvision / Business Case

Die Produktvision beschreibt in kompakter Form … den bestimmungsgemäßen Gebrauch, für welche Anwender/Nutzer, in welchen Märkten das Produkt bestimmt ist, welche die grundlegenden Anforderungen und Normen sind, welche Hauptfunktionen das Produkt erfüllt, wie sich das Produkt in Anwendungskontext einfügt und welche Schnittstellen es zu umgebenden Systemen besitzt. Dazu gibt es verschiedene Arten von Vorlagen, die…

Prozesse: Grundlagen

Das P4-DevFramework unterstützt mehrere unterschiedliche Makroprozesse in der Produktentwicklung: Der wissens- und reifegradbasierende Makroprozess In diesem wird anhand von Entwicklungsmustern (z.B. Protypen) gelernt. Wichtig dabei ist, dass zuerst die Wissenslücken (Knowledge-Gaps) identifiziert werden und passend dazu die Entwicklungsmuster (Samples) geplant werden und nicht umgekehrt. Dieser Hybrid aus klassischer und pragmatisch-agiler Vorgehensweise, bewertet die Produktentwicklung in…

Qualitätsattribute & Einschränkungen

Qualitätsattribute sind nicht-funktionale Anforderungen, die die Funktionen und Features eines Systems mehr oder weniger einschränken. Dabei handelt es sich meist um Wie-Fragen, also: wie schnell, wie groß, wie schwer, wie teuer, wie lange haltbar, wie robust, wie sicher? Diese Anforderungen müssen häufig gegeneinander ausbalancieren werden. Dazu werden häufig minimal zu erreichende und Wunschwerte angegeben. P4…

Risikomanagement

Risikomanagement ist in agilen Vorgehensmodellen nicht explizit vorgesehen. Aber, bei der Priorisierung von Backlog-Elementen ist das Risiko eines der wichtigen Kriterien und soll dafür sorgen, dass Arbeitspakete, die Risiken mindern oder auflösen, möglichst früh bearbeitet werden. (Siehe Backlog-Priorisierung). Hierbei handelt es sich meist um die sogenannten Projektrisiken. Projektrisiken Darüber hinaus kann man Risiken unterteilen in…