Der Entwicklungsprozess, definiert über Backlog-Einträge

Verschiedene Arten von Backlog–Einträgen definieren den Entwicklungsprozess auf den unterschiedlichen Ebenen. Die Hierarchie der Backlog-Einträge beschreibt den Produktentstehungsprozess. Backlog-Einträge bzw. Backlog-Items sind die Einzelbausteine von Backlogs. Sie werden innerhalb der Backlogs eindeutig nach Rang geordnet, also eindeutig priorisiert. Je weiter oben ein Backlog-Eintrag steht, desto wichtiger ist er und desto früher wird er bearbeitet. Gemeinsamkeiten…

Design-Journal

Ein Design-Journal wird für jedes System/Produkt/Applikation erstellt. Im Format eines Logbuchs enthält es … alle Design-Entscheidungen und Design-Änderungen, die durchgeführt wurden. Für jede gewählte und implelentierte Lösung: Die Gründe, die zu der Änderung geführt haben, und die betrachteten Lösungsoptionen (ggf. mit der Analyse der Vor-und Nachteile). Die Inhalte des Design-Journals werden auch für die „Release-Notes“…

Die Mission für Teams, Cluster und die Organisation

Die Mission deckt die Verantwortungsbereiche (das Was) und die Kultur und Verhaltensstandards (das Wie) ab. Die Mission klärt folgende Punkte: Wie sieht unser Selbstverständnis aus. Was ist der Sinn (Purpose) des Teams. Wie verortet sich das Team innerhalb des Clusters und der Organisation. Welche Verantwortung trägt das Team und sein PO (Produkte, Module und Dienstleistungen).…

Dokumentation von Produkt und Prozess

„We favor working software over comprehensive documentation“, Agile Manifesto, 2001. Die obige Aussage aus dem Agile Manifesto bedeutet, dass lauffähige und funktionierenden Produkte/Software/Systeme wichtiger sind, als Dokumentation. Das bedeutet aber nicht, dass Dokumentation unwichtig wäre und komplett weggelassen werden kann. Ein wichtiges Kriterium bei Dokumenten ist daher, dass sie benötigt werden, speziell, ob sie auch…

Funktionale Sicherheitsanforderungen

Diese werden je nach Produkttyp und Bestimmungsgemäßen Gebrauch durch folgende Standards festgelegt: Medizintechnik: ISO 60601, 62304 Automomobil: IATF 16949 Industrie: ISO 61508, ISO 13489

Grundlagen des P4-Entwicklungsprozesses

Das P4-DevFramework unterstützt mehrere unterschiedliche Makroprozesse in der Produktentwicklung: Der wissens- und reifegradbasierende Makroprozess In diesem wird anhand von Entwicklungsmustern (z.B. Prototypen) gelernt. Wichtig dabei ist, dass zuerst die Wissenslücken (Knowledge-Gaps) identifiziert werden und passend dazu die Entwicklungsmuster (Samples) geplant werden und nicht umgekehrt. Dieser Hybrid aus klassischer und pragmatisch-agiler Vorgehensweise, bewertet die Produktentwicklung in…

Improvement-Backlog

Das Improvement-Backlog beschreibt den Vorrat an Verbesserungen und wird von der entsprechenden Organisationseinheit, selbst-organisiert, in die Arbeitsplanung integriert. Eine Regel, die beschreibt, wie viel Arbeitsaufwand von der Organisationseinheit für Verbesserungen pro Zeitraum investiert wird (z.B. 10-20%), hilft die Planbarkeit und Vorhersagbarkeit von anderen Backlog-Einträgen hoch zu halten, insbesondere wenn Teams noch jung sind. Das Improvement-Backlog…

Inspizierbares Ergebnis

Jedes Team das sich innerhalb des P4-Frameworks organisiert ist erstellt inspizierbare Ergebnisse, d.h. dass alle Team-Ergebnisse gemäß ihrer Akzeptanzkriterien und der Definition-of-Done auf Vollständigkeit und Qualität geprüft werden können. Die Art der inspizierbaren Ergebnisse kann je nach Art und Verantwortungsbereich des Teams sehr stark variieren. Wichtig ist, dass die Wertschöpfung des Teams klar nachvollziehbar ist.…