Funktionale Sicherheitsanforderungen

Diese werden je nach Produkttyp und Bestimmungsgemäßen Gebrauch durch folgende Standards festgelegt: Medizintechnik: ISO 60601, 62304 Automomobil: IATF 16949 Industrie: ISO 61508, ISO 13489

Integrated System Sample (System-Inkremente)

System-Inkremente sind Teil- oder Vollintegrationen von Systemversionen, die durch interne oder externe Tests, sowie (je nach Grad der Regulierung) durch Nutzer- oder sogar Markttests verifiziert werden. System-Inkremente werden häufig auf Cluster-Ebene erzeugt d.h. durch die Integration von Teilprodukten der verschiedenen Teams eines Clusters. Für das System-Inkrement hat P4 die Arten und Definitionen von Mustern aus…

Machbarkeit

Eine der wichtigsten K-Gaps in der physischen Produktentwicklung ist die physische „Machbarkeit“.  Diese enthält Fragen wie Gibt es geeignete Wirkprinzipien und welche sind das? -> (Optionen) Gibt es geeignete Materialien?

Management-Kreis des Clusters

Ein Cluster innerhalb Produktentwicklungsorganisation wird von einer Gruppe von Managern gelenkt. Der Cluster-Product-Owner, der Cluster-System-Engineer und der Cluster-Scrum-Master bilden zusammen den Management-Kreis des Clusters (Cluster Management Circle, CMC) nach dem Prinzip der Gewaltenteilung. Sie unterstützen und ergänzen sich bei der Entscheidungsfindung von Themen, die auf ihre Ebene reichen, bzw. von einer der drei Gruppen an…

Nutzbares Wissen & dokumentierte Entscheidungen

Nutzbares und dokumentiertes Wissen ist die Grundlage jeglicher Systementwicklung. Nutzbares Wissen ermöglicht es, bewusste Design-Entscheidungen zu treffen. Nutzbares Wissen stellt zudem die erste Stufe der Wiederverwendung (siehe Prinzipien) dar. Auf einer höheren Ebene stellen diese auch das Wissen über die Möglichkeiten und Einschränkungen (Design-Limits & Trade-offs) von integrierten Systemlösungen dar. Um dies zu erlangen, sind…

Produktentwicklung

Das P4-Dev-Framework gibt es in zwei Ausprägungen. Beide Ausprägungen verwenden iterativ-inkrementelle Methoden und zeitlich stabile Teams: In seiner Minimalform beschreibt P4-Dev die minimal nötigen Entwicklungstätigkeiten, ohne externe Vorgaben. In der prozessorientierten Form beschreibt P4-Dev die nötigen Entwicklungstätigkeiten, um den Prozessanforderungen regulierter Prozess zu genügen. Dabei sind die Prozessaktivitäten in das iterativ-inkrmentelle Vorgehensmodell integriert, so dass…

Produktvision / Business Case

Die Produktvision beschreibt in kompakter Form … den bestimmungsgemäßen Gebrauch, für welche Anwender/Nutzer, in welchen Märkten das Produkt bestimmt ist, welche die grundlegenden Anforderungen und Normen sind, welche Hauptfunktionen das Produkt erfüllt, wie sich das Produkt in Anwendungskontext einfügt und welche Schnittstellen es zu umgebenden Systemen besitzt. Dazu gibt es verschiedene Arten von Vorlagen, die…

Risikoeinfluss

In jeder Produktentwicklung gibt es Design-Entscheidungen, die das ganze Konzept zum Fliegen bringen oder es unmöglich machen. Diese haben naturgemäß den größten (Risiko-)Einfluß und sollten damit auch zuerst getroffen werden. Der Entscheidungsbaum oder „Decision Tree“ beantwortet die Frage nach der Wichtigkeit und des Einflusses von Knowledge-Gaps, und damit die der Reihenfolge der Bearbeitung und Lösung…